Schröpfen

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Die Schröpf-Therapie gehört zu den ausleitende Verfahren

Dies ist ein Sammelbegriff für humoral-therapeutische Therapieverfahren.
 
Schröpf-Zonen sind definierte Reflexzonen im Bereich von Haut, Unterhaut und Bindegewebe. Sie sind Orte der Diagnostik, für die sie Hinweiszeichen liefern und der Therapie. Sie entwickeln sich durch länger bestehende, exogene und endogene Irritation eines Organes, Gelenkes, Herdes oder über psychosomatische Einflüsse.

Schröpfungen werden durchgeführt mit stehenden Gläsern.

Die Indikationen liegen vorwiegend im Bereich der Schmerztherapie (Migräne, Herpes zoster), bei orthopädischen Krankheiten (Rückenschmerzen) und bei vielen funktionellen, aber auch organischen Krankheiten aus allen Fachbereichen.

Die Therapie wird in der Naturheilkunde erfolgreich angewendet, obgleich sie in der Schulmedizin umstritten ist.
 

Bei Cosmed wird als weiteres ausleitendes Verfahren das Baunscheidt-Verfahren durchgeführt.

 

Hinweis zu Kosten der Naturheilverfahren:
In der Regel werden naturheilkundliche Untersuchungen und Behandlungen nicht von den Kassen erstattet. Sollten Sie jedoch eine Zusatzversicherung haben, fragen Sie bitte Ihre Kasse oder Ihren Versicherungsagenten.
Bei Privatversicherungen gibt es unterschiedliche Regelungen bei der Erstattung von naturheilkundlichen Behandlungen.