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Sowohl am Oberlid als auch am Unterlid können Lidhauterschlaffungen auftreten, was häufig mit zusätzlichem Absinken des Fettgewebes aus der Augenhöhle verbunden ist (Tränensäcke). Die Ursachen können altersbedingt, genetisch bedingt, aber auch bei zu häufiger Sonnenbestrahlung auftreten. Die Folge ist ein müdes Aussehen. Die Schlupflider am Oberlid bzw. die Lidhauterschlaffungen am Unterlid können operativ beseitigt bzw. zumindests vermindert werden. Die Operation kann ambulant in örtlicher Betäubung, ggf mit Dämmerschlaf, ganz selten in Narkose durchgeführt werden. In der Regel werden gleichzeitig beide Unterlider bzw. beide Oberlider operiert. Nach der Operation werden feuchte Kühlkompressen aufgelegt. Nach einer zweistündigen Beobachtungszeit kann der Patient das Institut verlassen.
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Die Indikation zur Ohranlegeplastik ist leicht zu stellen. Ein Ohr-Schädel-Winkel, der mehr als 30° beträgt, sollte korrigiert werden. Abstehende Ohren können zu schwerwiegenden psychischen Problemen führen. Man operiert in der Regel ab dem fünften bis sechsten Lebensjahr. Das Ziel des Eigriffes ist die Verkleinerung des Winkels zwischen Ohrmuschel und Schädel auf etwa 15° unter Beibehaltung der normalen Form. Die Operation wird in Vollnarkose durchgeführt. Nach der Operation muss für ein paar Tage ein Verband getragen werden, für mehrere Wochen nachts ein Stirnband.
Die präoperative Diagnostik enthält die Fotodukumentation in frontaler und seitlicher Ansicht sowie in der Rückenansicht.
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